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So, bei music-discovery.de wird sich in der nächsten Zeit einiges tun und ändern.

Eine dieser Änderungen ist, daß ich diesen Blog erst einmal einstellen werde. Es macht zwar viel Spaß Computer- und Konsolenspiele zu zocken und was drüber zu schreiben, aber um einen interessanten und aktuellen Blog in diesem Bereich zu betreiben, ist mehr Zeit nötig, die ich für Games einfach nicht aufbringen kann. Schade eigentlich, aber auch wenn ich gerne meinen Senf zu solchen Sachen kund tue, ich kann leider keine aktuelle Berichterstattung hier bieten und da dies hier eh auch aus diesen Gründen ein etwas ungeliebtes Kind war, habe ich mich entschlossen, dies erst einmal zu beenden.

Ob das eine endgültige Entscheidung ist, will ich noch nicht sagen, denn wer weiß, vielleicht ändert sich mal wieder meine Meinung hierzu :) aber bis dahin hoffe ich, es hat Euch Spaß gemacht diesen Blog zu lesen.

Was meine Reisen in Online-Welten wie WOW und Guildwars angeht, so werde ich diese, wie eigentlich hier schon lange geplant, zukünftig auf meinem privaten Blog 2explore.de veröffentlichen. Schaut also da mal in den nächsten Wochen vorbei, da wird dann hoffentlich schon die erste Story zu lesen sein.

Mit einem leicht tränenden Auge :)

Euer Peter

Demo-Review: Wanted: Weapons of Fate – eher entäuschend

Der Film Wanted war ja recht nett und hat Spaß gemacht. War halt auch teils mal etwas anderes. Und wie es sich für einen Film dieser Sorte gehört, darf natürlich eine Spielumsetzung hier nicht fehlen. Und diese nennt sich „Wanted: Weapons of Fate“ und ist auf dem PC, der X-Box und der PS3 erschienen. Ich habe mal auf der PS3 das Demo ausprobiert und war eigentlich recht enttäuscht, vor allem, da ich bisher recht gute Reviews drüber gesehen habe.
Im Demo schlüpfe ich in die Rolle eines Killers, wobei ich glaube das ist nicht der gleiche Charakter, wie im Film. Hier kann ich dann erst einmal das eine oder andere Kampftraining absolvieren, was recht gut gemacht ist und somit auch einige Feinheiten erklärt. Und dann kann ich das Demo starten.
Hier befinde ich mich in einem Flieger und muß mich durch Gegnerhorden schießen. Und hier finde ich schneidet das Spiel im Gegensatz zu Wolverine recht schwach ab. Denn graphisch und präsentationstechnisch macht das hier nur halb so viel Spaß. Vor allem die Steuerung ist nicht sehr gelungen. Vor allem ist diese teils verdammt langsam. So muß ich aus der Deckung heraus Gegner ins Visier nehmen und habe hier aber das große Problem, daß diese sich schneller aus und in Deckung bewegen, als ich überhaupt zielen kann. Das liegt aber nicht daran, daß ich hier etwas ungeschickt bin, sondern einfach daran, daß sich mein Zielmarker zu langsam bewegt. Und dann gibt es Stellen, wo die Steuerung einfach nicht das macht, was ich möchte und rumzickt.
Um es kurz zu machen, dadurch das ich nur das Demo getestet habe, kann es natürlich sein, daß ich hier noch einige Bugs drin hatte, die im finalen Spiel nicht vorhanden sind. Aber ich für meine Teil muß sagen, daß das Demo nicht genug Interesse wecken konnte, das ich mir nun das Spiel holen würde. Meins war das jetzt nicht unbedingt.

Demo-Review: X-Men Origins: Woverine – ein schnelles und blutiges Hack´n´Slay

Vor einiger Zeit habe ich mir bereits das einige Demos herunter geladen, Zeit um nun endlich das eine oder andere Wort dazu zu verlieren.
Fangen wir mal mit „X-Men Origins: Wolverine“ an. Das ist ein typisches Mix aus Hack´n´Slay und Jump´N´Run. Sprich der Pfad den man gehen muß ist komplett vorgegeben und man häckselt sich durch die Gegnermassen, wie bei Spielen wie Conan oder Viking, bzw. Ratchet & Clank. Hin und wieder ein kleines Puzzel, aber im großen und Ganzen heißt es Buttonmashing und Gegner in Stücke hauen. Und das Gegner in Stücke hauen ist erstaunlicherweise für ein Spiel dieser Art, vor allem da es eine Kinoumsetzung ist, extrem blutig und splatter-reich. Hier spritzt das Blut in Strömen und man darf auch gerne mal den Gegner detailliert in Stücke häckseln. Bei besonders spektakulären Moves schaltet das Spiel auf Slowmotion um die Szene noch eindrucksvoller darzustellen. Alleine schon relativ am Anfang, wo man einen Piloten aus dem Hubschrauber zieht und ihn kurzerhand mit den Rotorblättern köpft. Also ist der Gewaltfaktor hier extrem hoch, wobei ich das US-Demo gespielt habe und somit nicht weiß, ob die deutsche Version hier genauso blutig daherkommt.
Die Geschichte deckt, soweit ich das vom Demo erkennen konnte den Hintergrund des Filmes ab, bzw. im Demo geht es speziell um den Einsatz in Afrika.
Die Steuerung ist relativ flüssig und sitzt sofort. Man hat die Moves schnell intus und der Charakter reagiert sehr flüssig und schnell. Somit macht die Steuerung schon einmal Spaß. Der Spielablauf ist dann natürlich wie zu erwarten nicht besonders anspruchsvoll, aber unterhaltsam. Denn hier heißt es bis auf wenige Puzzel und besondere Gegner schlicht und einfach, metzel alles nieder was Dir in den Weg kommt. Sprich ein Spiel für Kurzweil. Ob das auf Dauer Spaß macht, kann ich nach dem Demo nicht sagen, wobei ich während des Demos noch voll Spaß hatte und trotz normalen Schwierigkeitsgrad nur ein einziges Mal gestorben bin und das aus Dummheit :)
Die graphische Präsentation ist auch sehr passend, bis auf wenige Ausnahmen fand ich das für eine Filmumsetzung, die meist sehr billig gemacht sind schon relativ beeindruckend.
Schlußendlich muß ich sagen, soweit das Demo auf der PS3 hier einen Schluß zulässt, könnte dieses Spiel richtig Spaß machen und wer die X-Men Filme mag und wie ich der Meinung ist, das Wolverine der einzige Charakter ist, der auch wirklich Charakter hat, dürfte auch hieran Gefallen finden. Ob die Darstellung wirklich so blutig hätte sein müssen, ist jetzt die Frage, stört mich aber nicht.

Review: Resistance 2 – Der zweite Teil des coolen Egoshooters für die PS3

Dieses Spiel habe ich auch schon etwas bei mir rumliegen, bin aber bis dato irgendwie noch nicht dazu gekommen eine Review drüber zu schreiben. Der zweite Teil des Shooters mit der coolen Geschichte und Umsetzung. Resistance 2. Dieser Teil macht mehr oder weniger genau da weiter, wo Teil eins aufgehört hat. Da ich den ersten Teil noch nicht 100%ig durch habe, kann ich gar nicht sagen, ob da von der Geschichte eine große Lücke ist, oder das gleich nahtlos weitergeht.
Und wieder einmal schlüpft man in die Rolle des US-Soldaten Sgt. Nathan Hale, der durch seine Alieninfektion ein wichtiges Bindeglied zur Geschichte wird. Nicht unbedingt von jedem gemocht, aber als fähiger Kämpfer angesehen und respektiert. Und so kämpft man sich diesmal in den USA durch die Alieninvasioren, die von Europa nun in die USA vorgedrungen sind. Und dieses mal wird es noch spektakulärer und auch schwieriger, denn die Gegner sind mittlerweile mächtig geworden und so findet man überall schwer bewaffnete und teils auch große und starke Gegner. Und was mir hier regelmäßig passiert, ist Munitionsknappheit. Und so sieht man sich doch das eine oder andere Mal in der Situation, daß man vergeblich in den Nahkampf gehen muß, da man einfach nichts mehr zum schießen hat. Vor allem die großen Broken sind teilweise nicht ohne, denn diese können ordentlich einstecken.
Und Ihr werdet sehr schnell das “Gurren einer Taube” als Warnsignal erfahren, bei dem man sich auf unerwartetes einstellen muß.
Auch dieser Teil profitiert von der Stimmung und Atmosphäre, die bereits den Vorgänger ausmachte und der Hintergrund ist interessant verpackt und man kämpft sich gerne weiter, nur um zu wissen, wie es von der Handlung her weiter geht. Grafisch und technisch hat man noch etwas drauf gelegt und somit hat man einen würdigen Nachfolger geschaffen.
Lediglich den Schwierigkeitsgrad finde ich teilweise etwas happig, da vor allem die Titanen schwere Nüsse sind. Wobei ein Egoshooter-Spieler, der geübter darin ist wie ich, evtl. gar nicht so große Probleme haben sollte. Fakt ist, auch wenn es teilweise knackig ist, es macht jede Menge Spaß.
Wer einen guten und interessanten Egoshooter auf der PS3 spielen will, der sollte sich auch mal Resitance 2 anschauen. Und wenn ich das vor Kurzem richtig gesehen habe, kam dieses Spiel auch schon in die Platinum Edition, wodurch es preislich interessanter geworden ist.

Review: Valkyria Chronicles – ein RPG-Strategie-Highlight für die PS3

Valkyria ist eines der Spiele auf der PS3 die was ganz besonderes sind, da es so ganz anders gemacht ist, wie andere Vertreter dieser Sparte. Hierbei handelt es sich um ein RPG-Strategiespiel welches in einer Fantasy-Steampunk Welt um ein fiktives Europa um 1930 angesiedelt ist. Vor allem durch die ungewohnte aber extrem stilvolle graphische Darstellung fällt das Spiel auf, wie auch der Präsentation und dem Spielablauf selber. Man kommt sich hier vor, als wenn man einen richtig kunstvoll gezeichneten Anime durchspielen würde. Dies wird von vorne bis hinten konsequent durchgezogen, bei Handlung, Präsentation und auch den Charakteren. Ich finde alleine schon den Grafikstil extrem ansprechend, dieser wie mit Wachsmalkreiden gemalte Stil. Wirkt äußerst ansprechend, kunstvoll und unterstreicht den Charakter dieses Spieles komplett.
Zur Hintergrundgeschichte:
In den 30er Jahren ist Europa in zwei große Reiche aufgeteilt, das Empire und der Föderation. Als kleines unabhängiges Reich gibt es da noch Gallia, welches bisher immer versuchte neutral zum Konflikt zwischen Empire und Föderation zu stehen. Doch plötzlich wird das kleine Gallia vom Empire angegriffen und es beginnt ein verzweifelter Befreiungskrieg, den das kleine Gallia gegen das übermächtige Empire schlägt.
Doch das Spiel geht viel intensiver auf die einzelnen Charaktere im Spiel ein, die hier mit und gegeneinander kämpfen. Wie in einem typischen Anime werden diese Charaktere mit allen Feinheiten, ob positiv oder negativ ausgearbeitet und so bauen sich nach und nach immer mehr Sympathien oder auch Antipathien für die einzelnen Charaktere auf. Die Hauptrolle im Spiel stellt der Spielercharakter dar, Welkin Gunther, der Sohn des bekannten Generals und Kriegshelden aus dem ersten europäischen Krieg. Dieser trifft am Anfang, als er auf dem Weg zu seiner Heimatstadt Bruhl ist, auf die Kommandantin der Bürgerwehr von Bruhl, Alicia. Und gerade als er in Bruhl ankommt, fallen die Truppen des Empire in Bruhl ein und so wird Welkin ungewollt in diesen Krieg hineingezogen, was dazu führt, das er nach dem Epilog, in dem es um die Verteidigung und Flucht aus Bruhl geht, Kommandant von Squad 7 wird, der Einheit, die man zukünftig im Spiel kommandiert und managed. Und je weiter die Geschichte voranschreitet, umso mehr erfährt man über die Hintergründe der einzelnen Charaktere, als auch den Krieg selber.
Die Präsentation ist nicht nur grafisch ungewöhnlich, sondern auch vom Spielablauf selber. Von Kapitel zu Kapitel kommt man in einem Buch, in dem über viele Einzelepisoden die Handlung erzählt wird und pro Kapitel findet eine Schlacht statt, die man gewinnen muß, um in der Geschichte weiter zu kommen. Die Schlachten selber laufen Rundenbasierend. Doch auch hier ist die Spielmechanik etwas anders als gewohnt. Auf der strategischen Karte hat man Zugriff aus seine Kommandopunkte und entscheidet frei, für welche Einheit man diese ausgeben möchte, man kann einzelne Einheiten pro Runde auch mehrmals verwenden, wobei diese pro Aktion weniger Aktionspunkte besitzen. Hier gibt es Waffen die können beliebig oft eingesetzt werden, aber auch solche, die nur limitiert vorliegen. Handgranaten tragen die entsprechenden Einheiten jeweils nur eine mit sich und Scharfschützen und Panzerfaustschützen haben nur 3 Schuß zur Verfügung. Pro neue Runde wird jedoch wieder eine Position hinzugefügt, jedoch hat man nie Zugriff auf mehr als 1 Granate, bzw. 3 Schuß für die beiden Spezialwaffen. Lediglich Pioniere können die Munition wieder komplett aufladen. Als Einheiten gibt es Späher, Jäger, Scharfschützen, Panzerfaustschützen und Pioniere, sowie der Panzer Edelweiß, den man als Welkin steuert.
Wenn an die Einheit ausgewählt hat, kann man diese beliebig bewegen, bis die Aktionspunkte aufgebraucht sind und man kann eine Spezialaktion ausführen, wie Schießen, Handgranate werfen oder sich oder eine andere Einheit heilen. Beim Bewegen heißt es aber vorsichtig zu sein, denn Gegner schießen in „Echtzeit“ auf die Einheit, wenn diese entdeckt wird, bzw. durchs Schußfeld läuft. Das gleiche machen die eigenen Einheiten aber auch in der Bewegungsphase des Gegeners. So sollte man immer acht geben, wo man die Einheit stehen lässt.
Zur Verwaltung des Squad kann man bis zu 20 Mitglieder aus verfügbaren Rekruten wählen, die Klassen trainieren / leveln, als auch neue Ausrüstung kaufen, bzw. entwickeln lassen. Hier gilt, wenn ich die Späher trainiere und eine bessere Waffe für sie entwickel, gilt diese Entwicklung für alle meine Verfügbaren Späher.
Außerdem wird hier wie schon erwähnt viel Wert auf den Hintergrund gelegt und so gibt es tonnenweise Zusatzinformationen, auf die man nach und nach Zugriff erhält.
Zusammenfassend kann ich sagen, dieses Spiel hat wirklich Klasse und kann einem richtig fesseln. Vor allem wenn man eh ein Fan von Anime-Filmen ist, fühlt man sich hier sofort zu Hause, denn die Umsetzung ist sowas von gelungen und stimmig, das man auch über einige Macken hinwegsieht, bzw. auch mal einigen Frust wegsteckt, wenn es mal nicht so läuft, wie man es gerne hätte.
Wobei ich noch sagen sollte, daß es für die Missionen Lösungswege gibt, bei denen ohne taktisches Feingefühl durch das Level gerannt wird, und es so auch zu lösen ist. Denn die größte Macke am Spiel ist das Rating bei den Missionen, das auch über die Menge des verdienten Geldes und Erfahrungspunkte entscheidet. Hier wird nachdem was ich im Netz gelesen habe leider nicht das taktische können, sondern lediglich die benötigte Zeit.
Hierzu muß ich aber sagen, wenn das Spiel trotzdem versucht normal zu spielen, mit taktischen Feingefühl, erhält man zwar vielleicht nicht immer das höchste Rating, aber ein B habe ich trotzdem schon geschafft und das Spiel ist taktisch schon fordernd.
Man sollte auch noch dazu sagen, daß es das Spiel mittlerweile für €20 gibt, was für so ein Spiel ein faierer Preis mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis ist.
Abschließend meine Wertung: Top!

Brütal Legend – PS3 Review, das Kultspiel für den Metalfan

Der letzte Bericht zu einem Spiel ist hier auf dem Blog schon etwas her. Nicht daß ich gar nicht zum spielen mehr komme, aber nicht genug um was darüber zu schreiben. Umso mehr freut es mich, dann gleich etwas über einen brandneuen Release zu schreiben.
Am 16. Rocktober war es endlich soweit, am Freitag stand „Brütal Legend“ in den Regalen und nach kurzem überlegen, habe ich mich dann entschlossen das Game zu holen. Herausgekommen ist das gute Stück für die beiden großen Konsolen PS3 und Xbox und somit kam die PS3 Version in meinen Besitz. Und ich habe es nicht bereut. Okay, das Wochenende war nicht mehr besonders lang, nachdem ich stundenlang das mit Brutal Legend beschäftigt war, aber ich habe bisher noch keine Minute bereut, die ich mit diesem Spiel verbracht habe.
Nur eines gleich vorweg: Das Spiel ist bestimmt nicht der Überbringer von Spieldynamik und Steuerung und vor allem spricht es mehr die guten alten Metalfans an. Ein Nu Metal Kiddie oder Popper wird damit nicht viel anfangen können, wer aber wie ich mit Bands wie Whitesnake, Motorhead, Judas Priest und Co groß geworden ist und all die alten Klischees mitbekommen und auch mitgelebt hat, der wird dieses Spiel lieben, denn genau Ihr seid es, für die dieses Spiel gemacht ist. Denn dieses Spiel lässt kein Klischee aus, das man in diesem Bereich kennt. Im Endeffekt ist das eine verrückte und lustige Spieleumsetzung von allen Metalklischees und dem Anime Heavy Metal F.A.K.K. 2.
Der Roadie Eddie wird nach einem tödlichen Unfall vom Feuergott in eine Fantasy-Metalwelt gebracht und erkennt schnell, welche Macht der Klang einer Gitarre und des Heavy Metals hat. Und so wird er schnell zum entscheidenden Rädchen im Aufstand der Menschen gegen ihre Unterdrücker, die Dämonen.
Die Menschen auch Ironheade müssen aber erst einmal von den Poser-Metallern befreit werden :) , danach kämpfen sie gegen eine Gruftarmee, bis es endlich gegen die Dämonenhorden geht. Die Geschichte ist bestimmt nichts besonderes, aber sie macht tierisch Spaß und ist interessant, was aber auch am skurrilen Humor und der tollen Umsetzung der Welt liegt. Man kämpft sich von Mission zu Mission und darf auch einige Nebenmissionen absolvieren, die zwar irgendwie sehr gleich sind, aber noch nicht langweilig wurden. So ist das Spiel eine Mischung aus Hack´n´Slay und Echtzeitstrategie-Spiel. Teilweise ist die Steuerung etwas unschön geraten, was aber auch teils an der Kameraführung liegt und die Echtzeitschlachten werden durch das eigenwillige Steuerungssystem schnell chaotisch und unübersichtlich, aber all diese Macken macht einfach das Feeling und die Welt weg. Denn es macht alleine schon Spaß sich in seinen Roadster zu hocken und durch die Welt zu heizen, die Sehenswürdigkeiten der Welt anzuschauen und dazu eine ordentliche Portion guten Heavy Metals zu hören.
Die Ironheade sind die Standard Menschen und sozusagen die wahren True-Metaller, sprich so wie man damals teilweise selber rumgelaufen ist. Ihr erster Feind sind die Posermetaller, die im Endeffekt übergelaufene Ironheade sind, die auf rosa Lack und Leder und Haarspray stehen. Später kommen dann die Drowning Doom als Gegener ins Spiel, die die Goth-Fraktion darstellen und extrem stimmig umgesetzt wurden. Sie wirken wie die Charaktere aus einem Jim Burton Film. Und dann gibt es da noch die Dämonen.
Hier stimmt einfach alles, die Charaktere sind gut umgesetzt, die Welt ist absolut auf das Thema zugeschnitten und der Humor eines Jack Black´s der als Vorbild für den Roadie Eddie steht durchfließt das gesamte Spiel. Und das man Persönlichkeiten wie Lemmy, Rob Halford, Lita Ford und Ozzy Osbourne für das Spiel gewinnen konnte, die dann auch als Charaktere im Spiel auftauchen, spricht denke ich auch für sich.
Ob das Spiel die breite Masse begeistern kann, lass ich mal dahingestellt, aber Metalfans der alten Schule werden das Spiel lieben, trotz kleinerer Mängel.
Also ich habe nach einem Wochenende und über 10 Stunden Spielzeit bereits über 70% des Spiel absolviert und bin mir sicher, wenn das durchgespielt ist, geht’s wieder von vorne los :)
Auf Gametrailers.com gibt es zahlreiche Trailer dazu, hier aber gleich das mit den Stars:

Grand Theft Auto IV (GTA 4) – Review zum Spielehit, oder ist das doch nicht der Überbringer?

Der große Hit des letzten Jahres in der Gamer-Szene war der neue Teil von Grand Theft Auto. Teil nummero 4. Er wurde als das Game schlechthin gefeiert und war glaub ich auch verkaufstechnisch eines der führenden Games. Doch nun habe auch ich das Spiel für die PS3 erstanden und nun kommt meine kritische Meinung zu diesem Spiel, denn ist GTA 4 wirklich so toll, wie es abgefeiert wurde?
Ja und nein!
Fangen wir mal mit dem an, was dieses Spiel so genial macht, spricht den positiven Punkten, die für Ja stehen. Die grafische Umsetzung ist sehr gelungen. Anfangs hatte ich etwas bedenken, wie dieser Grafikstil wirken wird, aber wenn man das Game selber spielt, ist das schon extrem passend. Dazu eine Welt, bzw. Stadt die wirklich groß ist. Soweit ich das bis jetzt sehen konnte, kann man wie gewohnt hier ordentlich Blödsinn machen und es wird einem so schnell nicht langweilig. Dazu dann noch ein Storymodus, der stilistisch gelungen ist und bis jetzt (bin selber noch nicht so ewig weit) ordentlich Spaß macht und auch glaubwürdig rüber kommt. Als serbischer Einwanderer Niko Bellic schlägt man sich durch, nachdem man feststellen musste, daß die tollen Geschichten des Erfolges vom Cousin Roman nichts weiter als Geschichten waren. Und man kommt schnell mit dunklen Kanälen in Berührung und darf sich in der Hierarchie der ansässigen Gängstervereinigungen hocharbeiten. Hier gibt es zahlreiche Missionen, die bis dato auch recht vielseitig gemacht sind. Vor allem kann das Spiel mit zahlreichen Details und Gags punkten. Soweit ein absolut würdiger Nachfolger der Serie und durchaus ein Spielehit…
…wären da nicht die negativen Punkte, die hin und wieder den Spielspaß ungemein bremsen können. Kommen wir erst einmal zum geringsten Übel, der Lokalisierung. Das Spiel ist komplett in Englisch und hat deutsche Untertitel. Wäre prinzipiell kein Problem, da mein Englisch eigentlich gar nicht so schlecht ist, aber die Akzente der einzelnen Charaktere sind sehr gelungen und authentisch, was das Verstehen an sich etwas schwer macht, da das schon teilweise sehr krasses Englisch ist :) . Dann wären aber als Hilfe noch die Untertitel, welche aber beim Spiel teilweise schwer zu lesen sind, wenn man dabei noch schaun muß, wohin man fährt. Und einfach stehen bleiben die das Gespräch zu Ende ist, ist dann teilweise auch nicht so toll. Hier wäre eine genauso gelungene deutsche Synchronisation toll gewesen. Ist so halt etwas blöd, da man teilweise einige Hintergründe, die das Ganze noch stimmiger machen sollen verpasst.
Aber nun zu den eigentlichen gravierenden Patzern, der Steuerung und der Sicht. Die Steuerung ist teilweise etwas madig, aber durchaus zu handeln, kann aber teilweise schon frustrieren. Vor allem reagieren einige Autos durchaus sehr merkwürdig. Jedes Auto hat sein eigenes Fahrverhalten, was cool ist, aber bei einigen denkt man sich schon, das ist schon etwas deneben. Und das aller größte Handicap, das dann auch meist der Grund dafür ist, daß man Missionen vergeigt, ist die Kamera. Diese ist nämlich absolut unbrauchbar. Diese stellt sich immer wieder automatisch um, was nicht selten dazu führt, daß man einfach nen Crash baut, der mit veränderter Kamera nicht passiert wäre. Und wenn man mal große Autos fährt, dann fährt man teilweise blind. Hier muß ich noch mal schaun, ob man die Kamera dauerhaft umstellen kann, denn die von Haus aus eingestellte Verfolgerkamera ist wirklich extrem übel.
Was bleibt dann als Fazit? Das Spiel hat durchaus seinen Kultcharakter, aber es hat auch einige gravierende Schwachstellen, die man durchaus mit wenig Mühen besser hätte machen können. Ob GTA 4 wirklich so der Überbringer ist, wie es von der Presse abgefeiert wurde, möchte ich jetzt nicht unbedingt sagen. Das Spiel ist gut, es ist cool, aber so der absolute Überbringer ist es nicht, auch wenn ich mal davon ausgehen werde, daß es mich noch etliche Stunden an die PS3 fesseln wird. Wobei einige Stunden bestimmt für mehr Blödsinn im Spiel bleiben würden, wenn man teilweise nicht an den Macken scheitern würde.

Spore – Review zur fazinierenden Lebenssimulation

Vom Sims Erfinder Will Wright stammt dieses heiß diskutierte Spiel, welches die Erwartungen vieler Gesprengt hat, aber auch die eine oder andere Kritik einstecken musste. Alleine die Idee dahinter ist schon genial, entwickle Deine eigene Lebensform von Zellstadium, ober die Kreaturenphase, Stammesphase, Zivilisationsphase bis hin zum Aufbruch ins Weltraum. Dazu ein Editor, mit dem man seiner Fantasy relativ freien Lauf lassen kann, um sein Wunschwesen zu kreieren.
Dieses Spiel fängt mit der Zellphase an, in der man durch eine Ursuppe schwimmt und sich entweder als Fleischfresser oder Pflanzenfresser durchschlägt und versucht, nicht von größeren Zellwesen gefressen zu werden. Und je weiter man sich entwickelt, umso größer wird man. Man kann Teile aufsammeln, mit denen man im Editor sein Wesen weiter entwickeln kann, wobei was man als Kreatur gestalten kann, ist im Zellstadium noch recht eingeschränkt. Außerdem muß man genügend Evolutionspunkte ansammeln, um die gewünschten Teile an sein Wesen anzubauen. Als Fleischfresser kommt man recht gut durch, da man schnell wachsen kann, denn entweder findet man Futter oder holt sich einfach kleinere oder schwächere Wesen, die man dann verspeisen kann. Als Pflanzenfresser ist das schon wesentlich schwerer, nicht den künstlichen Tod zu sterben. Wenn man stirbt ist das aber nicht so wild, da man einfach wiedergeboren wird, wo man war.
Wenn man sich weit genug entwickelt hat, darf man seinem Wesen Beine geben und der Schritt ans Land startet, die Kreaturenphase. Hier wird dann der Editor erst richtig interessant, da man hier schön rumbasteln darf. Wobei man erst die Welt erkunden muß, um neue Teile zu finden. Hier gilt auch, Pflanzenfresser haben ein schwereres Leben, als die Fleischfresser, denn Beute findet man leicht. Diese Phase ist die interessanteste im gesamten Spiel und kann vor allem durch den Editor punkten, in dem man sein Wesen Schritt für Schritt weiterentwickeln kann.
Wenn man intelligent genug ist, gründet man seinen Stamm und hier ist es dann vorbei mit der körperlichen Entwicklung des Wesens, was etwas schade ist, dann warum sollte sich ein Wesen in der Stammesphase nicht auch ändern können. Hier kann man dann nur noch etwas neue Ausrüstung anlegen. Hier versucht man den Stamm weiter aufzubauen und entweder die anderen Stämme niederzukämpfen, oder zu beeindrucken, daß diese einem Freundlich gestimmt sind. Wobei die Kämpfe teils durch die Steuerung etwas unübersichtlich werden.
Danach baut man seinen Zivilisation auf. Hier darf man Fahrzeuge und Gebäude entwerfen und spielt eine Art einfaches Echtzeit-Strategie Spiel in dem man aber zwischen Krieg, Diplomatie und Handel variieren kann. Nett, aber nicht mehr ganz so prikelnd, vor allem hat man diesen Part schnell durch.
Danach geht es ins Weltall und man darf neue Planeten erforschen, und mit anderen Rassen entweder Krieg führen, sie als Verbündete gewinnen, oder mit ihnen Handel betreiben. Wobei ich bisher beim Kriegspielen nicht besonders erfolgreich war. Mit Freundschaft kommt man hier weiter. Hier finde ich für den kriegerischen Part die Kräfte und Resourcen-Verteilung etwas schlecht gelungen.
Aber trotz seiner Schwächen ist das Spiel wirklich gefährlich, denn es hat Suchtcharakter. Vor allem passiert es leicht, daß man die Zeit vergisst, denn man will das noch schnell machen, und das noch und das noch und auf einmal geht die Sonne schon wieder auf….
Das Grundspiel gibt es übrigens auch als Galactic Edition, in der ordentlich Material gesteckt wurde. Wohl dosiert ist das Spiel wirklich genial, aber Vorsicht: Suchtgefahr!

Viking – Battle for Asgard, ein gutes Hack´n´Slay ohne Altersfreigabe -> blutig…

Viking – Battle for Asgard nennt sich dieses Hack´n´Slay Spiel für die PS3. Dieses Spiel ist von der Art vergleichbar mit Conan, welches ich bereits hier vorgestellt habe. Jedoch macht dieses Spiel die Sachen, wo Conan meiner Meinung nach etwas versagt, wesentlich besser. Die graphische Präsentation ist schon einmal besser, sowohl bei den Zwischensequenzen, als auch im Spiel selber. Die Steuerung ist auch wesentlich freundlicher, vor allem da man die Kamera frei bewegen darf. Und im Gegensatz zu Conan kam dieses Spiel ohne Altersfreigabe heraus und ist somit ungeschnitten. Ob man nun alle diese heftigen Moves unbedingt gebraucht hätte, ist die Frage, aber dadurch verliert das Spiel nicht bei der Darstellung und wirkt dadurch ansprechender.
Das einzige was Conan besser macht, ist die Anzahl der Angriffe, die unser Held besitzt, denn hier hat der Wikinger hier etwas weniger, was die Kämpfe dann teils auch etwas anstrengender macht. Vor allem, da er teilweise etwas langsam angreift. Das ist vor allem bei den etwas stärkeren Zwischengegnern etwas lästig, oder auch gegen größere Gegnerhorden.
Inhaltlich geht es darum, daß sich die beiden Göttinen Freya und Hel zerstritten haben und nun auf der Erde dieser Kampf ausgefochten wird. Die dunklen Horden von Hel haben schon fast die ganze Welt überrannt, als Freya endlich einen Champion ausgesucht hat, der für Sie das Reich der Wikinger wieder zurück erobern soll. Und so kämpft man nach und nach gegen zahlreiche Gegner und wird zielgerichtet durch zahlreiche Quests gelotst, die zielgerichtet auf die Erfüllung der Kampagne hinführen.
Wer auf Hack´n´Slay und etwas derbere Kampfszenen steht, dem wird dieses Spiel gefallen und so ist das Spiel auch eine nette Abwechslung und bei einem Neupreis von 20 Euro ist das Spiel auch durchaus okay.

Ratchet & Clank – Quest for Booty, das Addon zu Tools of Destruction

„Quest for Booty“ ist das Addon zum Spiel Ratchet & Clank – Tools of Destruction, über das ich hier schon vor einiger Zeit was geschrieben hatte. Und es macht genau da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat. Man ist auf der Suche nach seinem Roboterfreund der von den Zoni entführt wurde. Und wie sich herausstellt, ist der alte Gegner Captain Darkwaters in Besitz einer Karte die Rachet zu den Zoni bringen könnte. Und so started das Abenteuer.
Doch dieses mal ist der Schwierigkeitsgrad wesentlich höher, als es noch beim Vorgänger war. Denn hier fängt man erst einmal mit weniger Waffen an, dafür aber mit Kampfsequenzen, die selbst in den Hochzeiten bei Tools of Destruction nicht so heftig waren. Und so stirbt man hier und da immer mal wieder den virtuellen Tod. Im Gegensatz zum Vorgänger, den ich recht schnell durchgespielt hatte, bin ich hier beim Addon immer noch mitten im Spiel und komme an der Stelle bei der ich im Moment hänge, irgendwie nicht so recht weiter. Hier stürmen Unmengen an untoten Piraten einen Strand und ich schaffe es im Moment irgendwie nicht, den Ansturm standzuhalten. Nachdem ich nach einiger Pause nun zum Schreiben der Review mich wieder mal an dem Teil probiert habe, bin ich zwar etwas weiter gekommen, aber so 100%ig weiter bin ich immer noch nicht…
Außerdem kamen ein paar neue lustige Waffen hinzu, bzw. alte Waffen wurden modifiziert.
Wie dem auch sei, das Spiel macht Spaß und ist wie schon der Vorgänger recht humorvoll und abgefahren. Und ich denke der abgebrühte Jump&Run Fan kommt hiermit auch ohne Probleme klar. (Vielleicht sollte ich doch den Schwierigkeitsgrad etwas runterstellen und dann schaun, wie weit ich komme :) )
Wer die Reihe mag, wird auch dieses schwierige Addon mögen, welches übrigens komplett alleine lauffähig ist, wenn ich das noch richtig im Kopf habe.